Kreis „Status Quo“

Welche Kreise die berufliche Neuorientierung „so“ zieht (alle sind miteinander einmal enger, einmal weiter verknüpft), zählt zu den spannenden Erfahrungen in meiner Sparringsarbeit.

Heute Morgen zum Beispiel hatte ich im Eröffnungsdialog mit einem Kandidaten den Punkt „Status Quo“. Bevor etwas NEUES beginnt, lade ich ein, den Status Quo zu erarbeiten. Gleich, ob ein weißes Blatt in zwei Spalten geteilt wird oder ob Sie mit einer Mindmap arbeiten. Es ist für die gemeinsame Arbeit wichtig, heraus-zu-arbeiten, WOFÜR will ich mich wirklich beruflich verändern?

WAS gefällt mir an meinem Arbeitsplatz, in meinem Unternehmen versus WAS gefällt mir nicht?

WIE stehe ich da? WO + WOMIT stehe ich da? WAS tut mir gut? WOFÜR bin ich dankbar? WELCHE Projekte mache ich/habe ich gemacht? WAS fehlt mir? WAS ängstigt mich? WOHIN will ich? WAS kann ich an meinem Arbeitsplatz noch lernen?

Gerne auch…

WAS ist mir wichtig in meinem Leben? WAS bin ich bereit dafür geben (z. B. hinsichtlich Zeit mit der Familie + Freunde, Gesundheit…)? WELCHE Meinung haben meine Kritiker? WELCHE Talente werden auf dem Markt gesucht?

… und

WELCHEN Preis zahle ich, wenn ich weiter auf meiner Position bleibe? Psychisch + physisch? WELCHE Ereignisse stehen beruflich oder privat an, die eine berufliche Neuorientierung sinnvoll bzw. nicht sinnvoll erscheinen lassen? WAS spricht dafür, die eigenen Verantwortlichkeiten in „andere Hände“ zu geben + das Geleistete und Erreichte zu genießen, statt zu kämpfen?
 
 
 
Visualisieren Sie beide Seiten. Spüren Sie nach. WELCHE Emotionen, WELCHE Bilder löst WELCHER Weg bei Ihnen aus…
 
 
 … an WELCHEM Thema möchten Sie für sich arbeiten? Für sich genauer hinschauen?
WAS brauchen Sie?
 
 
Es macht soviel Freude (!) bei gleichzeitiger Anstrengung.
 

Nehmen Sie sich bewusst Zeit und Raum für Ihre Klarheit, Ihre Emotionen…

 

 

 

 

Welcome as you are.

photo@jon tyson