Sequenz 1 von „Blick zurück, Schritt nach vorn…“

SEQUENZ – hier berichte ich von meiner Arbeit. Gebe Tipps + setze Impulse. Vielleicht auch für Sie! Jede für Sie neue Idee + jedes für Sie innovative Verstehen für einzelne Situationen pusht Sie. Persönlich. Beruflich.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß.

 

Seit Mitte Januar arbeite ich mit einem Coachee an dem Thema „Zeit“. Mein Coachee ist Frau. Ehefrau. Mutter. Führungskraft.

In einer Session fragte sie mich: „Sabine, wie kann ich mich an Tagen, in denen ich durchgetaktet bin, über-Wasser-halten? Wie krieg ich es hin, dass ich abends noch ein ganz klein wenig Energie für meine Familie habe? Oder das  ich das Wochenende nach einer solchen Woche nicht nur zum Schlafen brauche, um mich zu erholen und um nicht durchgängig genervt zu SEIN?“

Dieses Thema kenne ich zu gut aus meinem eigenen Leben. Ich sensibilisierte sie für die „50/10 Taktik“. Diese Taktik lernte ich in meiner Weiterbildung bei Profilerin Suzanne kennen + schätzen.

Immer, wirklich IMMER, wenn ich morgens weiß, dass mein Tag einem „Tanz auf dem Vulkan“ gleicht. Der Ausblick auf eine ausgedehnte Pause  schwindend gering ist (um nicht zu sagen gegen Null), setze ich diese Taktik bewusst ein + um.

„Wir können und sollen nicht pausenlos arbeiten. Und – wir sollten uns viel mehr kleine Pause gönnen, um die Erholung zu verteilen. Auch die Wissenschaft hat bewiesen, dass die höchste Performance das Ergebnis intensivster Bündelung der Energie auf 50 Minuten-Einheiten ist, die von 10 Minuten Erholung separiert werden. 

Und…

… diese Taktik sollte kein laues Vorhaben sein, sondern eisern eingehalten werden – mit dem Wecker. 

Du stellst Deine Uhr auf 50 Minuten ein und trainierst Dich und Dein ganzes Wesen, Deinen Körper, Deinen Geist darauf, 50 Minuten non stop durchzuarbeiten. Und dann machst Du sofort 10 Minuten Pause: Steh auf, geh Dir einen Kaffee holen, quassle mit Deinen Kollegen. Und nach exakt 10 Minuten pingt Dich Deine Uhr in die nächste Session.“ (Profilerin Suzanne)

Mein Coachee hat begonnen, konsequent diese Taktik auf ihren Tag anzuwenden.

Heute Morgen haben wir telefoniert.

Ihr Gefühl im-Stress-zu-sein hat sich verändert in: Sie führt sich selbst durch ihren Tag. Sie ist aus ihrer Opfer-Haltung raus – sie ist kein Opfer ihrer Zeit + dem Gefühl „ich schaff das alles nicht“. Diese 10 Minuten geben ihr Luft + Raum und sind absoluter Luxus. Sie schafft ihr daily doing! Sie fühlt sich wieder stärker in ihrer Mitte. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf Ihre Familie aus.

Natürlich ist es nicht einfach, alte Muster einfach zu (unter)brechen. Zu überschreiben.

Die gute Nachricht ist: Es ist dennoch MACHbar.

 

@photo tristan colangelo